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Regina Ullmann - Literarisches Schaffen unter prekären Bedingungen

Als die damals etwa 18-jährige Regina Ullmann im Jahr 1902 nach München zog, fiel ihre Ankunft mitten in die Zeit der Schwabinger Bohème. Rundherum entstanden Gesellschaften, Künstler*innenkreise und -zirkel.

Neben den bis heute als prägend geltenden Künstlern zog es auch zahlreiche Frauen nach München, die sich als Malerinnen, Schriftstellerinnen oder Bühnenkünstlerinnen verwirklichen wollten. Viele engagierten sich in der Frauenbewegung, vernetzten sich in Künstlerinnenvereinen und hofften auf ein selbstbestimmtes, kreatives Leben in der Kunststadt. Dieser Wunsch stieß jedoch auf vielfältige geschlechtsspezifische Hürden: erschwerte Zugänge, Zweitrangigkeit und Objektifizierung in einem von Männern dominierten Kunst- und Literaturbetrieb. Diese strukturelle Marginalisierung, die lange Zeit über bestehende geringe Aufmerksamkeit für ihr Werk sowie die einschneidenden Entwicklungen des 20. Jahrhunderts trugen dazu bei, dass die meisten dieser Künstlerinnen weitgehend in Vergessenheit gerieten. Eine von ihnen ist die Dichterin Regina Ullmann.

Regina Ullmanns Jahre des Aufbaus und der schriftstellerischen Sichtbarkeit

Regina Ullmann wurde am 14. Dezember 1884 als zweite Tochter von Hedwig Ullmann, geb. Neuburger, und dem Stickereikaufmann Richard Ullmann in der Schweizer Stadt St. Gallen geboren. Ihre Familie hatte jüdische Wurzeln. Durch ihren aus dem Vorarlberg stammenden Vater besaß sie von Geburt an die österreichische Staatsbürgerschaft – eine Tatsache, die in ihrem späteren Leben noch eine große Rolle spielen würde. Schon in ihrer Kindheit lebte sie mit einer Sprachbehinderung (Stottern) und hatte in der frühen Schulzeit größere Lernschwierigkeiten, weshalb sie verspätet eingeschult wurde. Am Ende schloss sie die Schule jedoch mit guten Noten ab. Früh zeigte sich ihre Liebe zur Dichtung; gefördert durch ihre Mutter begann sie mit kurzen Reimen (vgl. Delp 1960).

Im Alter von etwa 18 Jahren zog Regina Ullmann mit ihrer Mutter nach München, besuchte Literaturvorlesungen und fand Anschluss an die Künstler*innenwelt. Von 1904 bis 1906/07 waren Mutter und Tochter Mitglieder des Vereins für Fraueninteressen (vgl. Mitgliederverzeichnis 1904, 1905, 1906/07). Im Jahr 1907 erschien ihr erstes Werk “Feldpredigt”, das den Schriftsteller Rainer Maria Rilke so begeisterte, dass er die noch unbekannte Autorin vermehrt in die literarische Szene einführte und in ihren Anfängen unterstützte (vgl. Rilke an Ullmann 1908). Aus dem zunächst brieflichen Kontakt entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft.

Die Dichterin erlebte erste Erfolge, knüpfte Freundschaften zu zahlreichen Künstler*innen – unter anderem zu der Schauspielerin Ellen Delp, den Schriftstellern Max Picard, Hans Carossa und Karl Wolfskehl sowie zu der eng mit Rilke befreundeten Mäzenin Nanny Wunderly-Volkart. Außerdem wurde sie in den ersten Münchener Jahren Mutter zweier Töchter, Gerda (1906–1985) und Camilla (1908–2000). Die Mädchen wurden nichtehelich geboren und wuchsen bei Pflegeeltern auf; Regina Ullmann hielt dennoch stets Kontakt zu ihnen. In dieser Zeit wandte sich die Dichterin zunehmend dem katholischen Glauben zu und konvertierte 1911. Die Religion wurde zu einem zentralen Bezugspunkt ihres Lebens und Werks.

In den 1910er- und 1920er-Jahren lebte Regina Ullmann zeitweise in Burghausen (Altötting) und in Mariabrunn bei Dachau. Auch dort verkehrte sie in Künstler*innenkreisen. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitete sie auch als Gärtnerin, Wachsgießerin und Imkerin. Weitere Werke entstanden, darunter “Die Landstraße” (1921) und “Die Barockkirche” (1925). Um 1930 erreichte sie einen Höhepunkt ihrer Karriere.

Biografische Unsicherheiten und Prekarisierungen

Regina Ullmanns Biografie war zeitlebens von Unsicherheiten geprägt, die sich im Alter teilweise zuspitzten. Selbstbehauptung im männerdominierten Literaturbetrieb war für Frauen generell erschwert. Hinzu kamen bei ihr wiederkehrende depressive Phasen und Schreibblockaden, die sie zeitweise an der Arbeit hinderten. Geldsorgen begleiteten ihr Leben kontinuierlich.

Ein besonders belastender Aspekt waren für die junge Frau die beiden nichtehelichen Schwangerschaften, die mit großer Scham verbunden waren. Die Verbindungen zu den Vätern – dem Ökonomen Hanns Dorn und dem Psychoanalytiker Otto Gross – waren von deutlichen Machtungleichgewichten geprägt. Besonders einschneidend war die Zeit mit Otto Gross, der sie nach Abgabe der Tochter Gerda “therapierte” und in deren Verlauf es zur zweiten Schwangerschaft kam (vgl. Hasler 2007). Aus heutiger Perspektive lässt sich dies als Form von Machtmissbrauch in einer vulnerablen Lebensphase deuten. Beide Väter unterstützten Regina Ullmann und ihre Töchter nicht und verweigerten Unterhaltszahlungen. Diese Erfahrungen waren für die Dichterin tiefgreifend und lebensprägend.

Trotz schwieriger Bedingungen gelang es Regina Ullmann, sich im deutschsprachigen Literaturraum einen Namen zu machen. Mehrere Jahrzehnte hatte sie bereits publiziert, als die katholische Dichterin mit jüdischem Hintergrund mit dem aufkommenden Nationalsozialismus zunehmend Diskriminierung erfuhr (vgl. z. B. R. Ullmann an C. Ullmann 1933). 1935 wurde sie aus dem Reichsschriftstellerverband ausgeschlossen. Schließlich sah sie sich gezwungen, gemeinsam mit ihrer betagten und kranken Mutter ins Exil zu fliehen. Zunächst gingen sie nach Österreich, wo Hedwig Ullmann 1938 verstarb. Regina Ullmann verlor damit ihre engste Bezugsperson, mit der sie ihr Leben lang in enger Gemeinschaft gelebt hatte. Ihr selbst gelang schließlich die Flucht in die Schweiz, noch vor der Einführung eines Visumszwangs für Inhaber*innen österreichischer Pässe. Dort erhielt sie lange Zeit jedoch lediglich befristete Aufenthaltsgenehmigungen.

Prekäres Alter(n)

Die bereits zuvor bestehende finanzielle Unsicherheit verschärfte sich im Exil und Alter weiter. Zu wirtschaftlichen Belastungen und Schreibblockaden traten zunehmend gesundheitliche Probleme hinzu. Insgesamt zeigt sich, dass Regina Ullmann zeitlebens gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Prekarisierungen ausgesetzt war, die sich im Alter verstärkten.

Das Leben im Exil

Seit 1938 lebte Regina Ullmann in St. Gallen im katholischen Marienheim in äußerst bescheidenen Verhältnissen. Die Eingewöhnung fiel ihr schwer; zeitweise dachte sie an eine Auswanderung nach Amerika (vgl. z. B.: Mann an Ullmann 1940), entschied sich schließlich jedoch, in der Schweiz zu bleiben. Der Kontakt zu Familie und Freund*innen war in den Jahren des Krieges nur sehr erschwert möglich. Große Sorge galt ihren Töchtern und deren Familie in Deutschland, mit denen sie in den Jahren des Exils so gut wie möglich in Briefkontakt stand (vgl. z. B. R. Ullmann an C. Ullmann 1942). Ein erster Besuch bei ihrer Familie war erst 1947 wieder möglich. Eine tiefe Besorgnis in Regina Ullmanns Leben blieb bis zu deren Erhalt 1950 auch die Frage der Staatsbürgerschaft (vgl. z. B. Delp an Ullmann 13.12.1950). Bis dahin mussten Aufenthaltsbewilligungen wiederholt verlängert und teils durch Kautionen abgesichert werden (vgl. Kargl 2022).

Schriftstellerisches Arbeiten im Alter

In den ersten Jahren des Exils hatte die Dichterin, herausgerissen aus ihrem Netzwerk, auch Schwierigkeiten, sich im Literaturbetrieb neu zu verorten, wie es bei zahlreichen Exiliant*innen zu beobachten ist. 1942 erschien schließlich das Buch Der Engelskranz im schweizerischen Verlag Benziger, und auch danach veröffentlichte Regina Ullmann weiterhin. Dies gelang jedoch nicht immer ohne Erschwernisse. Bis ins Alter sah sie sich beispielsweise im Umgang mit Verlegern mit teils geschlechtsspezifischen Machtverhältnissen konfrontiert (vgl. z. B. Ullmann an Delp 1946). Auch einen wirklichen Ruhestand gab es für die Dichterin nicht. Bis ins hohe Alter arbeitete Regina Ullmann an Veröffentlichungen und hielt Vorträge. Ihr Schreiben bewegte sich hierbei stets im Spannungsfeld von künstlerischer Freude und ökonomischem Druck (vgl. z. B. Ullmann an Delp o. D.); ein Auskommen allein durch ihre Bücher war ihr nicht möglich.

Gleichzeitig erhielt die Dichterin aber auch durchaus Anerkennung, etwa durch ihre Ernennung zum außerordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste im Jahr 1949. 1954 erhielt sie den 1. Kulturpreis von St. Gallen; im selben Jahr wurde auch ihre Feldpredigt uraufgeführt.

Finanzielle und gesundheitliche Prekarisierungen

Zeitlebens bestimmten Buchverkäufe, Preise und Zuschüsse Regina Ullmanns Spielräume. Reisen zu ihrer Familie oder Erholungsaufenthalte auf dem Land hingen stets von ihren finanziellen Möglichkeiten ab. Zudem kämpfte die Dichterin auch im Alter mit depressiven Phasen und litt außerdem an Gallenbeschwerden. Vor allem in ihren letzten zehn Lebensjahren häuften sich Krankheiten und Arztbesuche, die sie wiederum finanziell und in ihrer Produktivität einschränkten. Eine gegenseitige Beeinflussung finanzieller und gesundheitlicher Prekarisierungen wird somit deutlich.

Jahrzehntelang wurde die Dichterin von Mäzen*innen wie Nanny Wunderly Volkart und durch Kulturstiftungen unterstützt, die ihr ein Leben in einfachen Verhältnissen ermöglichten (vgl. z. B. Wunderly-Volkart an Ullmann 1947). Sie war in ein Verhältnis von Unterstützung und Abhängigkeit eingebunden, verbunden mit der Sorge, das Wohlwollen der Fördernden – beispielsweise durch sinkende schriftstellerische Produktivität – zu verlieren (vgl. z. B. Delp an Ullmann 30.12.1950). Eine Sorge, die sich jedoch nicht bewahrheitete.

Familie und Freund*innen

Regina Ullmann pflegte zeitlebens enge Freundschaften, insbesondere zu der Schauspielerin und Schriftstellerin Ellen Delp und deren Gatten Wolff Krafft-Delmari, mit denen sie eine von gegenseitiger Unterstützung geprägte Beziehung verband. Ellen Delp kümmerte sich um Regina Ullmann, als diese gesundheitlich nach und nach immer eingeschränkter wurde.

In ihren letzten Lebensjahren zog die an Krebs erkrankte Dichterin schließlich mit ihrer Tochter Camilla Ullmann, die als gelernte Krankenschwester ihre Pflege übernahm, nach Eglharting in Oberbayern. Durch die räumliche Nähe konnte auch der Kontakt zu ihrer Tochter Gerda, dem Schwiegersohn und den Enkel*innen regelmäßig stattfinden. Am 6. Januar 1961 verstarb Regina Ullmann in Ebersberg nach einem Oberschenkelbruch.

Die Biografie der Dichterin verdeutlicht die Wichtigkeit von Unterstützungssystemen: Bis zu ihrem Lebensende war sie in ein helfendes Netzwerk aus Familie und Freund*innen eingebettet, das auch einen Teil ihrer finanziellen Unsicherheiten auffing und ihr ein würdevolles Alter ermöglichte.

(Zeitweiliges) Vergessenwerden

Trotz zahlreicher Kontakte und Anerkennungen gerieten Regina Ullmann und ihre Werke zunehmend in Vergessenheit. Gründe dafür liegen unter anderem im erzwungenen Exil während der NS-Zeit sowie in den strukturellen Benachteiligungen von Frauen im Literaturbetrieb. Ein weiterer Grund mag auch gewesen sein, dass ihre Art zu schreiben, ihre christlich geprägten Erzählungen, in denen sie sich häufig Menschen in Benachteiligung, Armut oder mit Behinderung zuwandte, eher einen kleineren Kreis von Liebhaber*innen begeisterten, als dem Massengeschmack zu entsprechen.

Ein Blick in die Gegenwart

Die Dichterin Regina Ullmann, die über fünf Jahrzehnte hinweg publizierte, ist bis heute weitgehend vergessen. In München, Feldkirchen und Hohenems erinnern Straßen an sie; in Burghausen ein Weg, zudem trägt eine Münchener Grundschule ihren Namen. Es existieren diverse neuere Veröffentlichungen zu der Dichterin, unter anderem zahlreiche Publikationen von der Literaturwissenschaftlerin und Historikerin Dr. Kristina Kargl und ein historischer Roman der Schriftstellerin Eveline Hasler. Auch das Literaturarchiv Monacensia, in dem sich ein großer Teil von Regina Ullmanns Nachlass befindet, widmete ihr im Projekt #femaleheritage einen spannenden Beitrag (vgl. Jeschke 2021). Dennoch bleibt die Dichterin außerhalb wissenschaftlicher Kreise bisher wenig bekannt.

Um sie wieder stärker in Erinnerung zu rufen, beschäftigt sich aktuell auch Elena Zendlers Dissertationsprojekt neben anderen Schriftstellerinnen der Münchener Jahrhundertwende mit Regina Ullmann und richtet dabei den Blick insbesondere auf ihr „Alter“. Eine Auseinandersetzung mit dieser Lebensphase erscheint vor allem deshalb wichtig, weil sie – insbesondere bei Frauen – bis heute häufig mit Unsichtbarkeit einhergeht. Oftmals waren es aber, wie auch bei Regina Ullmann, spannende, ambivalente, prekäre, aber zugleich produktive Jahre, die es verdienen, in ihrer Komplexität und Vitalität ernst genommen und (wieder) sichtbar(er) gemacht zu werden.

Autorin: Elena Zendler 

Dieser Beitrag ist eine gekürzte Zusammenfassung des Vortrags „Prekäre Lebensrealitäten einer Schriftstellerin: Regina Ullmanns späte Jahre“, den unser Vereinsmitglied, die Kulturwissenschaftlerin und Doktorandin Elena Zendler am 18.01.2026 zur Neujahrsmatinee des Vereins für Fraueninteressen im Rahmen der Vortragsreihe “Starke Frauen – starke Geschichten” hielt.

Regina Ullmanns umfangreicher Nachlass befindet sich zu einem großen Teil im Literaturarchiv Monacensia in München sowie in der Kantonsbibliothek Vadiana in St. Gallen. Nähere Informationen zu Regina Ullmann, ihre Publikationsliste sowie Literatur über die Schriftstellerin hier:https://geschichte.fraueninteressen.de/kurzbiografien/regina-ullmann 

Elena Zendler promoviert am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität und ist Promotionsstipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung.Nähere Informationen zu Elena Zendlers Promotionsprojekt hier: https://www.ekwee.uni-muenchen.de/forschung/promotion/laufende-prom-habilitationen/elena-zendler/index.html 

Zur Biografie von Regina Ullmann

Verwendete Literatur 

Delp, Ellen: Regina Ullmann. Eine Biographie der Dichterin, Einsiedeln/Zürich/Köln 1960. 
Hasler, Eveline: Stein bedeutet Liebe. Regina Ullmann und Otto Gross, Zürich 2007. 
Jeschke, Lisa: Regina Ullmann – Dichterin und Erzählerin: „Die Welt in dir / zerbricht nicht mehr“, in: Mon Mag (2021), mon-mag.de/regina-ullmann-dichterin-und-erzaehlerin/, Zugriff 03.01.2026.
Kargl, Kristina: „In das Nichts gewürfelt ist meine ganze Welt“. Ein Porträt der Autorin Regina Ullmann zum 125. Geburtstag im Jahr 2009, in: von Bassermann-Jordan, Gabriele/Fromm, Waldemar/Göbel, Wolfram/Kargl, Kristina (Hrsg.): Frauen der Boheme. 1890–1920. Ausgewählte Beiträge zur Ausstellung „Frei leben!“, München 2022, S. 181–195. 

Archivmaterialien  

Literaturarchiv Monacensia

Brief E. Delp an R. Ullmann: 13.12.1950, ED B 70. 
Brief E. Delp an R. Ullmann: 30.12.1950, ED B 70. 
Brief N. Wunderly-Volkart an R. Ullmann: 24.09.1947, RU B 300.
Brief R. M. Rilke an R. Ullmann: 03.09.1908, RU B 135. 
Brief R. Ullmann an C. Ullmann: Gründonnerstag 1933, RU B 292. 
Brief R. Ullmann an C. Ullmann: 02.06.1942, RU B 292. 
Brief R. Ullmann an E. Delp: 06.12.1946, ED B 61.
Brief R. Ullmann an E. Delp: Undatiert, ED B 61. 
Brief T. Mann an R. Ullmann: 01.12.1940, ED B 61 (6/7).

Verein für Fraueninteressen
Verein für Fraueninteressen, Jahresberichte des Vereins für Fraueninteressen 1897–1915/16, Mitgliederverzeichnis, 1904, 1905, 1906/07.

Regina Ullmann © Privatarchiv Margit Prylinski
Camilla, Regina und Gerda Ullmann © gemeinfrei
Regina-Ullmann-Straße in München © Elena Zendler

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